Donnerstag, 18. Mai 2017

Nora Sternfeld: Para-Museum der 100 Tage

Prof. Nora Sternfeld: „PARA-MUSEUM DER 100 TAGE. Die documenta zwischen Ereignis und Institution“

Kunsthochschule Kasse 18. Mai 2017
Video: https://youtu.be/DS9f61Wcjsc

Alle fünf Jahre erscheint die documenta als ein riesiges Spektakel, das Kassel ebenso wie die Kunstwelt bewegt. Diese Inszenierung geht ebenso sehr von den Institutionen der documenta selbst aus, wie von den Kurator*innen und den Medien, die alle an einem weiteren Medienereignis interessiert sind. Nora Sternfeld stellt in ihrem Vortrag anhand von Dokumenten, Strategien, Praxen und Ereignissen die Frage, wie man aus der Geschichte der documenta gesellschaftliche Verhältnisse verstehen kann. Mithilfe des historischen Materials versucht Sternfeld dessen Bedeutung für die Gegenwart zu beleuchten. Sie stellt hierbei u.a. folgende Fragestellungen in den Fokus: Wie kann das Archiv aktiviert und öffentlich werden? Und wo steht eine solche Auseinandersetzung im Verhältnis zu Spektakel und Repräsentation, zu Historisierung und Handlung?

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Mittwoch, 29. Juni 2016

Annika Frye: Designer versus Maker

Vortrag an der Kunsthochschule Kassel, Hörsaal. Im Anschluss Präsentation von Workshop-Experimenten im Säulengang.

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Donnerstag, 15. Januar 2015

Bazon Brock: "Tempelgänge, Paraden, Lustmärsche. Kunst ist risikoreiche Arbeit und nicht Glücksspiel. Ein Kampf um Geltung."

Am 15. Januar 2015 hat Bazon Brock einen Vortrag mit dem Titel Tempelgänge, Paraden, Lustmärsche. Kunst ist risikoreiche Arbeit und nicht Glücksspiel. Ein Kampf um Geltung." im Hörsaal der Kunsthochschule Kassel gehalten. Der Titel des Vortrags geht zurück auf die Besucherschule von Bazon Brock zur documenta 7, 1982. Gefragt wird nach den Einstellungen und Haltungen, mit denen das Publikum einerseits, die Künstler andererseits sinnvoll operieren sollten. Zur Diskussion steht, dass heute in den Kirchen DJs arbeiten und in Museen gebetet wird. Das Verhältnis von Kunst und Kultur muss völlig neu bestimmt werden.

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Freitag, 13. Juli 2012

MACHT. NOT. ERFINDERISCH.

Podiumsdiskussion / Kunsthochschule Kassel / Rundgang 2012
www.kunsthochschule-kassel.de

Ellen Blumenstein, Kuratorin / Berlin
Fiona Tan, Künstlerin, Amsterdam
 / Dr. Björn Vedder, Philosoph, München / Gesprächsführung: Prof. Gabriele Franziska Götz und Bjørn Melhus

Die Podiumsdiskussion kontextualisiert den Titel des diesjährigen Rundgangs „NOT exklusiv“ und soll aus drei verschiedenen Positionen die gegenwärtige Schieflage von Kunst und Kulturproduzenten hinterfragen, deren Arbeit oft symbolisch überbewertet und gleichermaßen ökonomisch unterbewertet ist. Die viel versprechende Freiheit des Berufsbildes führt oftmals in prekäre Lebensverhältnisse, Selbstausbeute und Fremdbestimmung. Neben den realen Notsituationen und deren möglichen Lösungskonzepte soll auch das „exklusive“ Selbstverständnis von Kunst- und Kulturschaffenden selbst Thema der Diskussion sein.

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Donnerstag, 19. Januar 2012

Bernhard Balkenhol: Ein Blick auf die Geschichte der Kunsthochschule Kassel

COLLOQUIUM, Kunsthochschule Kassel 2012-2022, Versuch einer Standortbestimmung Donnerstag, 19. Januar 2012 bis Freitag, 20. Januar 2012

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Montag, 19. Dezember 2011

Yana Milev: Design und Gleichschaltung

"Design und Gleichschaltung. Der pathogene Effekt von Designstrategien in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik" lautet der Titel des Vortrags, den Frau Dr. Yana Milev am Montag, 19.12.2011 um 18 Uhr im Hörsaal gehalten hat. Die Veranstaltung fand im Rahmen von "Generous Structure" statt.

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Mittwoch, 30. November 2011

Carolyn Christov-Bakargiev: Künstlerische Leiterin der Documenta besucht Kunsthochschule

Im Herbst 2011 begab sich Carolyn Christov-Bakargiev, künstlerische Leiterin der dOCUMENTA (13), auf die Reise zu sechs verschiedenen Kunstakademien in Deutschland. Zum Finale der Reise, am 30. November, besuchte sie die Kunsthochschule Kassel.

Dem öffentlichen Vortrag ging ein Workshop voraus, der exklusiv für Kunsthochschülerinnen und -schüler konzipiert war. Darin diskutierte Carolyn Christov-Bakargiev verschiedene Aspekte ihres Konzepts und die Möglichkeiten, wie Studierende in die d13 involviert werden könnten.

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